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Das Rhizomatic Circus Collective



ist ein aus dem Wiener Untergrund gewuchertes Kunstkollektiv, ein Netzwerk zur Verknüpfung verschiedener Kunstformen und realisiert dadurch innovative, interdisziplinäre, großformatige Produktionen. Der Rhizomatic Circus will das Publikum berühren, inspirieren und opulente kollektive sinnliche Wahrnehmungsräume eröffnen.

Derzeit umfasst das Rhizomatic Circus Collective ca. 30 Personen. Aufbauend auf den bisher gesammelten Erfahrungen, ist das Kollektiv nun noch mehr von einer künstlerischer Dringlichkeit getrieben und ist bereit mit seinem theatral - verschwenderischem und zugleich innovativ - anarchistischem Größenwahn weiter zu agieren.


„Ein Rhizom bilden, Maschinen bauen, die vor allem demontierbar sind; ein Milieu schaffen, wo mal dies und mal jenes auftauchen kann: wie mürbe Brocken in der Suppe.
Oder besser noch, ein funktionelles, pragmatisches Buch:
nehmt euch, was ihr wollt.“


aus Rhizom von Gilles Deleuze I Felix Guattari



Das Rhizomatic Circus Collective sieht seine Arbeitsweise angelehnt an das philosophische Konzept des Rhizoms von Deleuze und Guattari. Diese Herangehensweise verknüpft innovative Zugänge der bildenden Kunst mit bewährten Strategien und Produktionsweisen im Bereich der darstellenden Künste. Zeitgenössischer Tanz, Akrobatik, Schauspiel, Luftartistik, interaktive Projektionskunst, Kostümdesign und Musik, werden als unterschiedliche Wissensstränge mit ihren jeweiligen Knotenpunkte verstanden und zu einem bizarrem gesamtkünstlerischem Gewebe verflochten.

 

 

 

 

 

 

 

 

amorph

furcht und fazination

 

 

 

 

 

 

AMORPH –
ZWISCHEN FURCHT UND FASZINATION

 

der Tag
zeichnet den Weg entlang der sichtbaren und unsichtbaren Grenzen
wir überwinden uns
durch Raum und Zeit

betreten Zwischenräume, eröffnen Innenräume
ein Körper mit Schatten, Formen, Höhen und Tiefen
reisen wir durch seine Landschaft, lauschen was seine Haut erzählt

aus einer_m, werden viele,
viele auf dem Weg namens Leben
funktionieren...mehr oder weniger
so sind die Regeln eben

wir kopieren den Tag

unsere Wünsche werden gemacht, unsere tiefsten Träume ausgelacht
es drängt sich auf
will lauter sein
schreien:

der Weltenwahnsinn ist unfassbar – unantastbar !

die kollektive Schizophrenie der tägliche Normalzustand






aber es gibt auch die Nacht
und es gibt auch den Traum...

alltägliche Realitäten prallen aufeinander auf schwarz-weißen Feldern.
im Moment des Zusammenstoßes, dekonstruieren sich Formen und Normen

wir werden nun Geschichten weben, uns Selbst in Größe erleben, uns dem Wahn ergeben
wer ans System gebunden schien, beginnt zu fliegen
wer glaubte die Macht zu haben, verliert die Kontrolle

alles Lebendige wird sterben
verfault, wird Erde, aus der neues Leben erwächst
wir stehen hier und jetzt

atmen.



wenn wir alles zerpflückt
wieder zusammengerückt
stehen wir auf
wie vorher
nur anders der Blick.


............................................ die Nacht hat ihre Spuren hinterlassen

 

 

 

 

 

 

 

BiLDERBOX

 

Fotos aus amorph.

 

 

  • (c) Markus Klump

  • (c) Petra Ganglbauer

  • (c) Petra Ganglbauer

  • (c) Markus Klump

  • (c) Petra Ganglbauer

  • (c) Markus Klump

  • (c) Benjamin Galle

  • (c) Benjamin Galle

 

 

 

 

IMPRESSUM

 

Verein Rhizomatic Circus
ZVR:  039396452
1020 Wien, Taborstraße 32/1/5
rhizomatic.circus@gmail.com

 

(c) Fotos beim jeweiligen Fotografen, bitte um Kontaktaufnahme über rhizomatic.circus@gmail.com